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Unterrichtskonzept

3.3   Unterrichtskonzept

3.3.1   - in der Schuleingangsphase

Ab dem Schuljahr 2005/06 unterrichten wir die Kinder der Klassen 1 und 2 in jahrgangsübergreifenden Klassen. Damit ist es uns möglich, die unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsstufen der Kinder zu berücksichtigen und deren Lernmöglichkeiten auszuschöpfen.

Durch die Verfügbarkeit der Unterrichtsmaterialien von zwei Jahrgängen können sowohl schwächere als auch leistungsstärkere Kinder besonders gefördert werden. Für die Erstklässler besteht jederzeit  die Möglichkeit, sich an den Materialien des 2. Schuljahres zu versuchen und die Zweitklässler können bei Bedarf problemlos Lerninhalte des 1. Schuljahres wiederholen und festigen. Jedes Kind lernt entsprechend seines persönlichen Leistungsvermögens und Arbeitstempos.

Das Sozialverhalten wird gestärkt. Es bestehen vielfältige Gelegenheiten voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen, selbständig zu werden sowie Konkurrenzängste abzubauen.

Der Unterricht gliedert sich in Stamm- und Kursunterricht. Im Stammunterricht arbeiten die Kinder in der Altersmischung differenziert an gemeinsamen Themen. Im Kursunterricht wird der jahrgangsspezifische Lehrgang in Deutsch und Mathematik vermittelt. Hier werden die Kinder nach Jahrgängen getrennt.

Die Klassenlehrer/innen verbleiben in der Regel am Ende des Schuljahres in ihren Klassen. Damit behalten die Kinder, die verbleiben ihre wichtige Bezugsperson.

 Lesen und Schreiben lernen

Im Unterricht arbeiten wir nach dem Konzept von N. Sommer-Stumpenhorst: „Richtig Schreiben und Lesen lernen -Schritt für Schritt. Die Kinder lernen mit Hilfe des „Hör-Schreib-Sehpasses“ die Technik, Wörter mit Hilfe von Lauten und Buchstaben zu verschriftlichen. Wichtigstes Lernziel ist die Festigung der Laut-Buchstaben-Beziehung. Nach einer intensiven Einübung in diese Technik können sich die Kinder dann nach ihrem individuellen Lern- und Leistungsvermögen  die Welt der Schrift überwie-gend selbständig erschließen. Die Lehrkraft beobachtet und begleitet sie und führt in regelmäßigen Abständen Lernstandskontrollen durch.

Ausgangsschrift sowohl für das Lesen als auch für das Schreiben ist die Druckschrift.

Ergänzend zum „Hör-Schreib-Sehpass“ setzen wir das Unterrichtswerk „Tinto“ vom Cornelsen Verlag ein.

 

Mathematik

Der Aufbau des Zahlenraumes bis 20 steht im 1. Schuljahr im Mittelpunkt und ist die Grundlage für alle weiteren Zahlenräume. Hier lernen wir wie in allen anderen Jahrgängen mit dem Lehrwerk „Denken und Rechnen“ aus dem Westermann-Verlag.

In allen anderen Fächern arbeiten wir ohne festes Lehrbuch. Ab dem 2. Schulhalbjahr kommt das Fach Englisch hinzu. Hier setzen wir das Lehrbuch „Sally“ aus dem Oldenbourg-Verlag ein.

 3.3.2   - im zweiten Schulbesuchsjahr

Je nach Lernstand nehmen die Kinder am Unterricht der ersten oder zweiten Klasse teil. Da wir jahrgangsübergreifend arbeiten, ist dies für die Kinder kein Problem. Sie brauchen die Lerngruppe und die Klassenlehrerin nicht zu wechseln. Das gilt auch, wenn die Kinder ein drittes Jahr in der Schuleingangsphase verbleiben.

Im zweiten Schuljahr werden die Lese- und Schreibfertigkeiten weiter ausgebaut. Dazu setzen wir neben Abschreib- und Korrekturtexten und dem Modellwortschatz von N. Sommer-Stumpenhorst auch wieder das Lehrbuch „Tinto“ ein. Zusätzlich wird die Vereinfachte Ausgangsschrift als Basis für eine verbundene Schreibschrift eingeführt.

Die Kinder arbeiten nun auch mit einem Wochenplan, der das selbständige und eigenverantwort-liche Lernen und Arbeiten vertieft. Dem selben Ziel dienen zudem das Lernen an Stationen und einmal pro Quartal der „Werkstattunterricht“, beides Formen des Offenen Unterrichts.

Mathematik

Der Zahlenraum bis 100 wird erschlossen und das kleine Einmaleins gelernt.

In Klasse 2 werden in den beiden Kernfächern Deutsch und Mathematik Lernzielkontrollen geschrie-ben. Ab dem zweiten Halbjahr werden die Kinder auch langsam an die Noten herangeführt.

Die Schuleingangsphase endet für das Kind, wenn es die Kompetenzerwartungen der Klasse 2 erfüllt, also deren Lernziele erreicht hat. Das kann für einzelne Kinder schon nach einem Schuljahr der Fall sein, für die meisten nach zwei und für wenige Kinder nach drei Jahren sein.

Am Ende eines jeden Schuljahres gibt es ein Zeugnis in Form eines Ankreuzzeugnisses. Das Versetzungszeugnis zur Klasse 3 enthält darüber hinaus auch Noten.

 3.3.3   Der Unterricht in Klasse 3 und 4

Ab Klasse 3 unterrichten wir in jahrgangsbezogenen Klassen. Die Klassen werden neu zusammenge-setzt und erhalten eine neue Klassenlehrkraft, die die Klasse bis zum Ende der Klasse 4 führt.

Die bereits eingeführten offenen Unterrichtsmethoden (Wochenplan, Stationenlernen, Werkstatt-unterricht..) werden fortgeführt, ebenso die eingeführten Lehrwerke „Tinto“ (Deutsch), „Denken und Rechnen“ (Mathematik) und „Sally“ (Englisch).

Ab Klasse 3 schreiben die Kinder benotete Klassenarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik. Im Fach Englisch werden zwar auch Klassenarbeiten geschrieben, die aber nicht benotet werden. Dies ist Vorschrift. Es gibt ein Halbjahreszeugnis und ein Versetzungszeugnis am Ende des Schul-jahres. Beide Zeugnisse enthalten neben den Noten Aussagen zu den Fächern auch eine Beschrei-bung des Arbeits- und Sozialverhaltens. Alle Zeugnisse sind Ankreuzzeugnisse.

Besonderheiten in Klasse 4: Das erste Halbjahr ist geprägt durch die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn des Kindes. Zu diesem Zweck führen die Lehrkräfte im November Beratungsgespräche mit den Eltern und Erziehungsberechtigten durch. Die Grundlage dafür stellt ein Beobachtungsbogen zum Arbeits-, Sozial- und Lernverhalten des Kindes dar, den Eltern und Lehrkräfte getrennt voneinan-der ausfüllen.

Mit dem Halbjahreszeugnis wird eine Laufbahnempfehlung seitens der Schule ausgesprochen, an die sich die Eltern halten können oder nicht.

In allen Jahrgängen erteilt der/die Klassenlehrer/in den Hauptanteil der Unterrichtsstunden. Fachlehrer/innen unterstützen ihn dabei.

 3.4   Hausaufgaben

Hausaufgaben dienen der Festigung dessen, was in der Schule erarbeitet wurde. Sie sind wichtiger Bestandteil des Lernens und sollten vom Kind möglichst selbständig erledigt werden. Recherchen oder Beobachtungsaufgaben gehören mit dazu. Pflicht der Eltern ist es, darauf zu achten, dass das Kind die Hausaufgaben macht und seine Arbeitsmaterialien vollständig mit in die Schule nimmt.

Eine tägliche Ranzenkontrolle ist empfehlenswert. Die Lehrkraft kontrolliert die Hausaufgaben.

Hausaufgabenzeiten:

1./2. Schuljahr: 30 Minuten intensiver Arbeit

3./4. Schuljahr: 45 Minuten intensiver Arbeit

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